Nr. | Art | Termine | Raum | Veranstalter |
---|---|---|---|---|
080080 | V4 | Di 8:15 - 10:00 | LMS2 - R.Ü1 | Hanus |
Do 10:15 - 12:00 | LMS2 - R.Ü1 | |||
080075 | Ü2 | Mi 14:00-16:00 | CAP4 - R.1304a | Hanus, Tikovsky |
Dienstag, 14.4.2015, 8:15 Uhr, LMS2 - R.Ü1
Studierende im Masterstudiengang Informatik und im Hauptstudium des Studiengangs Diplominformatik sowie Studierende mit Nebenfach Informatik
Grundstudium (1.-4. Semester) in Informatik
In dieser Vorlesung werden grundlegende Prinzipien heutiger Programmiersprachen vorgestellt. Dabei steht die praktische Anwendung von Sprachkonzepten zur Lösung von Softwareproblemen im Vordergrund.
Bei der Programmierung kommt es weniger darauf an, irgendein Programm zu schreiben, das eine gegebene Aufgabe löst. Vielmehr muss das Programm so geschrieben sein, dass es verständlich und damit wartbar ist, und es muss auch an neue Anforderungen leicht anpassbar sein. Daher ist es wichtig, die für die Problemstellung geeigneten Programmiersprachen und Sprachkonstrukte zu verwenden. Leider gibt es nicht die für alle Probleme gleich gut geeignete universelle Programmiersprache. Daher ist es wichtig zu wissen, welche Sprachkonzepte für welche Problemstellungen geeignet sind. Diese Vorlesung soll hierzu einen Beitrag leisten, indem ein Überblick über wichtige Sprachkonzepte moderner Programmiersprachen gegeben wird. Dadurch werden die Studierenden in die Lage versetzt, sich einerseits schnell in unbekannte Programmiersprachen einzuarbeiten (da viele Konzepte in den verschiedenen Sprachen immer wieder vorkommen), andererseits sollen sie verschiedene Sprachen und Sprachkonzepte aufgrund ihrer Eignung für ein Softwareproblem kritisch beurteilen können.
Die begleitenden praktischen Übungen werden in verschiedenen Programmiersprachen wie z.B. Java, Haskell und Prolog durchgeführt. Hier folgen zur Erinnerung (eine Einführung in Haskell und Prolog erfolgte im Modul Fortgeschrittene Programmierung) noch einige Hinweise zur Benutzung von Haskell und Prolog auf den Sun-Rechnern des Instituts.
Dateien mit Haskell-Programmen tragen die Endung .hs
und können im Interpreter mit dem Kommando
:load <Dateiname ohne Endung>
geladen werden. Auf den Uni-Rechnern stehen Ihnen dazu der Glasgow Haskell Compiler zur Verfügung, den Sie mit
/home/haskell/bin/ghci
starten können. Weitere Informationen finden Sie auf der Haskell Seite des Instituts. Beide Systeme sind frei verfügbar. Wer die Programmieraufgaben lieber zuhause löst, kann sich eines von ihnen auf seinem eigenen Rechner installieren.
Dateien mit Prolog-Programmen sollten klein geschrieben sein
und die Endung .pl
haben. Sie können dann mittels
?- [Programmname ohne Endung].
in den Interpreter geladen werden. Auf den Uni-Rechnern steht Ihnen dazu das SICStus Prolog System zur Verfügung, dass Sie mit
/home/prolog/bin/sicstus
aufrufen können. Weitere Informationen finden Sie auf der Prolog Seite des Instituts. SICStus Prolog ist leider nicht Open Source. Wenn Sie Prolog auf Ihrem eigenen Rechner installieren möchten, können Sie SWI Prolog oder GNU Prolog verwenden.
Am Ende der Vorlesung findet eine mündliche Abschlussprüfung statt. Die Zeiten werden später individuell vereinbart.
Es gibt ein Skript zur Vorlesung vom WS13/14, das nur innerhalb der CAU Kiel zugreifbar ist. Dieses Skript ist kein Ersatz für die Vorlesungsteilnahme, es beinhaltet aber den ungefähren Vorlesungsverlauf und ist hoffentlich eine gute Unterstützung. Dieses wird im Verlauf der Vorlesung überarbeitet. Das aktuelle Skript ist hier verfügbar. Wer darin keine Fehler entdeckt, hat bestimmt nicht ordentlich gelesen. Es wäre es schön, wenn Fehler an Michael Hanus mitgeteilt werden.
14.4.2015: | Einführungsfolien (PDF) |
Die folgende Liste enthält einige Vorschläge zur Vertiefung der Themengebiete der Vorlesung.