Parallele Algorithmen durch probabilistische Methoden Show URL Convert to PDF XML representation

 

Modulcode: MS1404
Englische Bezeichnung: Parallel Algorithms via Probabilistic Methods
Modulverantwortliche(r): Prof. Dr. Anand Srivastav
Turnus: unregelmäßig (WS09/10, WS10/11, SS12)
Präsenzzeiten: 2V 2Ü
ECTS: 6
Workload: 180 Std.
Dauer: ein Semester
Modulkategorien: TG (MSc Inf.) MSc Math (Export)
Lehrsprache: Deutsch

Kurzfassung:

Es geht um effiziente parallele Algorithmen zur Behandlung von kombinatorischen Optimierungsproblemen. Zum Entwurf und zur Analyse werden überwiegend probabilistische Methoden verwendet.

Lernziele:

  • Umgang mit (vollständig) unabhängigen und k-weise unabhängigen

Zufallsvariablen über endlichen Wahrscheinlichkeitsräumen.

  • Analyse einfacher randomisierter kombinatorischer Algorithmen.
  • Verständnis grundlegender Derandomisierungstechniken.
  • Verständnis des Zusammenhangs zwischen Unabhängigkeit der

verwendeten Zufallsbits und der Größe des Suchraumes, sowie der damit verbundenen algorithmischen Möglichkeiten.

  • Verständnis von automatenbasierten Derandomisierungstechniken.
  • Überblick über die Anwendung auf kombinatorische

Optimierungsprobleme.

  • Einblicke in die Implementierung paralleler Algorithmen.

Lehrinhalte:

Einen zentralen Gegenstand bilden die Konzepte der Unabhängigkeit und k-weisen Unabhängigkeit von Zufallsvariablen. Wir benötigen dafür einige Theorie auf endlichen Wahrscheinlichkeitsräumen; diese wird in der Vorlesung von Anfang an aufgebaut, so dass hier keine Vorkenntnisse notwendig sind. Wir zeigen die Analyse einfacher randomisierter kombinatorischer Algorithmen, wenden uns dann aber schnell dem Ziel zu -- geleitet von der Idee der Randomisierung -- deterministische kombinatorische Algorithmen zu entwerfen und zu analysieren. Hierzu lernen wir zwei Techniken kennen: Die Methode der bedingten Erwartungswerte (auch aufzufassen als eine binäre Suche) und die erschöpfende Suche. Wir diskutieren ihre Anwendbarkeit unter verschiedenen Voraussetzungen. Eine erschöpfende Suche erscheint dabei zunächst aussichtslos. Hier kommt die Theorie der k-weisen Unabhängigkeit ins Spiel: Sie erlaubt uns unter